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5 Gründe - oder:
Was Sie schon immer über eine Corvette wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten!

1. Spritverbrauch
2. Besondere Zulassungsarten
3. Steuerliche Aufwendungen
4. Sportwagensound
5. Werkstattkosten


1. Spritverbrauch

Grundsätzlich gilt: Der durchschnittliche Benzinverbrauch einer Corvette liegt bei ca. 12 l auf 100 km.
Bei Sportmotoren ist ein höherer Durchschnittsverbrauch möglich.
2. Besondere Zulassungsarten
Sie fahren eine Corvette, die mindestens 20 aber noch unter 30 Jahre alt ist?
Dann können Sie Ihr Auto bei der Zulassungsstelle mit sog. "Oldtimer-Wechselkennzeichen" zulassen.

Mit einem Satz Wechselkennzeichen können Sie bis zu 10 Oldtimer gleichzeitig fahren. Bei der Versicherung wird nur das hubraumstärkste Fahrzeug berechnet.
Allerdings gilt es folgende Auflagen bei der Nutzung zu beachten: 
  • Fahrtenbuch muß geführt werden
  • Bewegung des Fahrzeuges nur "zu besonderen Anläßen", z.B. Oldtimertreffen, Bewegungs- und Verkaufsfahrten.

Ihre Corvette ist schon 30 Jahre oder noch älter?
In diesem Fall wird Ihr Auto bei der Zulassungsstelle als Historisches Fahrzeug geführt.
Sie bekommen "normale" schwarze Kennzeichen und können Ihre Corvette uneingeschränkt nutzen.

Für Geschäftsleute besonders interessant:
Das Fahrzeug kann - wie ein Neuwagen - steuerlich voll geltend gemacht werden.

Bei der historischen Zulassung gelten - wie bei den roten Wechselkennzeichen auch - besonders günstige Versicherungstarife.



3. Steuerliche Aufwendungen

Ein Oldtimer (ab 20 Jahre) wird pauschal mit 191,00 € im Jahr versteuert. Egal ob Benziner oder Diesel!
Vergleichbare Fahrzeuge aus moderner Produktion liegen hier um ein vielfaches höher!

4. Sportwagensound

Die heutigen gesetzlichen Geräusch-Höchstwerte liegen bei 74 Dezibel (Stand Mai 2004).

Erfahrungsgemäß werden diese Werte immer weiter heruntergesetzt. Was das für den Klang eines Sportwa-gens bedeutet ist klar: Ein langsames Sterben!

Für alle, die jetzt nur noch Schwarz tragen wollen, hier die gute Nachricht:
Die zulässigen Höchstwerte richten sich immer nach dem Baujahr des Fahrzeuges!

Das heißt:
Waren 1970 84 Dezibel (Phon) der Richtwert für Ihre Corvette, dürfen Sie auch heute noch den Klang von 84 Dezibel (Phon) genießen.

Maßgebend bei allen Lautstärkemessungen ist das Fahrgeräusch. Für die Standgeräuschmessung gibt es keine gesetzliche Höchstgrenze.



5. Werkstattkosten
Wider der allgemeinen Meinung zahlen Sie für Servicearbeiten & Repa-raturen bei einer Corvette nicht mehr, als bei anderen vergleichbaren Sportwagen.

Bei den meisten Verschleißteilen liegen die Preise sogar noch unter denen der Konkurrenz!

Die meisten Hersteller reduzieren die Produktion von Ersatzteilen älterer Baujahre nach und nach.
Resultat: Je älter das Fahrzeug, desto teurer kommt jede Fahrz zur Werkstatt und desto schwieriger wird die Beschaffung von Ersatzteilen.

Im Gegensatz dazu die amerikanischen Hersteller: 
Die Verschleiß- und Ersatzteile älterer Baujahre werden nach wie vor produziert. Teilweise sorgar in höherer Stückzahl als im Entstehungsjahr des jeweiligen Modells.

Noch ein Unterschied zum europäischen Markt: 
Die benötigten Verschleißteile sind heute teilweise günstiger als damals und günstiger als Ersatzteile für Neufahrzeuge des gleichen Herstellers.
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